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Frührehabilitation: Zwischen Intensivmedizin und Rehabilitation
"Rehabilitation soll so früh wie möglich einsetzen", auch bei schwerwiegenden Erkrankungen des Gehirns, wenn die Betroffenen eigentlich noch in der Intensivstation eines Akutkrankenhauses behandelt werden müssen. An dieser Grenze zwischen Intensivmedizin und Rehabilitation setzt die Frührehabilitation ein: Patienten, die noch der intensivmedizinischen Therapie und Überwachung bedürfen, können trotzdem bereits von einer intensiven Rehabilitation profitieren. Die Abteilung für Frührehabilitation im Reha-Zentrum Nittenau ist daher so ausgestattet, dass Intensivtherapie und Überwachung kontinuierlich und gleichzeitig möglich sind.
In dieser Abteilung wird also auch größtmöglicher Wert auf die Rehabilitation gelegt, auch bei stark bewusstseinsgestörten bzw. komatösen Patienten. Zahlreiche pflegerische Maßnahmen dienen dem Ziel, einen noch bewusstlosen Patienten zu stimulieren, z.B. sein Gehör, seinen Geschmackssinn, sein Riechvermögen, seinen Lagesinn. Diese so genannte basale Stimulation ist ein wesentlicher Bestandteil der Pflege. Das Pflegepersonal arbeitet auf einer solchen Station natürlich auch eng mit Krankengymnasten, Ergotherapeuten, Sprach- und Schlucktherapeuten sowie mit Neuropsychologen zusammen, so dass ein intensives und wirksames Rehabilitationsprogramm entsteht.
Die Abteilung Frührehabilitation steht allen Patienten der näheren und weiteren Umgebung offen.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten Indikationen und Anmeldung.
Ansprechpartner
Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Patientenverwaltung:
Fr. Jäck, Fr. Bauer und Fr. Nerl
Tel.: 09... oder -915
Fax: 09436 950-919
Ärztlicher Ansprechpartner:
Prof. Dr. med Thomas Henze
Sekretariat:
Frau Berger
Tel.: 09...
Fax: 09436 950-818
Prof. Dr. med. Thomas Henze,
Ärztlicher Direktor

