{$page.titel}:Allgemeine Entstehung

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Allgemeines zur Entstehung der MS

Die Multiple Sklerose ist eine entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems (also des Gehirns und  Rückenmarks), bei der es zu einer Zerstörung von Markscheiden kommt. Die Markscheiden stellen die Hüllsubstanz der Nerven dar und sind vor allem für die elektrische Leitfähigkeit verantwortlich.

Wir gehen davon aus, dass körpereigene Zellen, die normalerweise gegen "äußere Feinde" gerichtet sind, zum Beispiel Bakterien oder Vieren (also körperfremdes Material), in das Zentrale Nervensystem eindringen. Dort richten sie sich plötzlich gegen Bestandteile des eigenen Körpers (hier gegen die Markscheiden oder das Myelin) und zerstören sie. Es handelt sich bei der MS also um eine Autoimmunerkrankung.

Schon lange bekannt, bislang aber eher wenig beachtet ist die Tatsache, dass es im Verlauf der MS auch zu einem Abbau der eigentlichen Nervenfasern, der Ayone kommt. Diese Verminderung beginnt vermutlich schon früh im Verlauf der Erkrankung und kann wahrscheinlich teilweise durch eine zeitig einsetzende und konsequente Immunmodulierende Behandlung aufgehalten werden.

Von großer Bedeutung ist es daher, die fehlgeleiteten immunologischen Vorgänge möglichst zu stoppen oder zumindest zu unterdrücken.