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Schlucktherapie
Schluckstörungen werden, in Zusammenarbeit mit der Physiotherapie, mittels facio-oraler Therapie ganz überwiegend in Einzeltherapie behandelt, bei minder gravierenden Schluckstörungen ggf. auch in der Gruppe. Großer Wert wird hier auf eine vorherige exakte Diagnose der jeweils vorliegenden Schluckstörung gelegt.
Viele MS-Betroffene leiden neben anderen Symptomen auch unter Schluckstörungen. Diese führen immer wieder zu einer nicht ausreichenden Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme mit allen daraus entstehenden Folgen. Infolge dieser Störungen verschlucken sich Patienten aber auch, so dass Flüssigkeit oder Nahrung bis in die Bronchien und die Lunge gelangt und dort dann im schlimmsten Fall eine Lungenentzündung hervorrufen kann.
Um diese Folgen zu vermeiden, muss die im einzelnen Fall vorliegende Schluckstörung zunächst festgestellt werden. Dies geschieht ohne größere Beeinträchtigung der Patienten mittels einer Spiegelung des Rachens und des Kehlkopfes (Endoskopie). Anschließend wird dann ein gezieltes Schlucktraining durch speziell geschulte Therapeuten durchgeführt.
