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Kernspintomographie
Mit Hilfe der Kernspintomographie (MRT = Magnetresonanztomographie) können vor allem entzündliche Herde im Gehirn und Rückenmark sichtbar gemacht werden. Nach Gabe eines Kontrastmittels ist es auch möglich, relativ sicher zwischen einem frisch entzündlichen und einem bereits älteren Herd zu entscheiden. Auch kann mit Hilfe der MRT eine Hirnatrophie sichtbar gemacht werden.
Die MRT ist heute – neben der neurologischen Untersuchung – das wichtigste diagnostische Mittel. Sie spielt insbesondere bei den neuen Kriterien zur Sicherung der Diagnose von McDonald und Mitarbeitern eine entscheidende Rolle.
Die Untersuchung ist schmerzlos und ungefährlich. So wird sie z.B. nicht mit Röntgenstrahlen durchgeführt, vielmehr mit einem Magnetfeld. Dies ist auch der Grund dafür, dass Patienten, die metallische Geräte (z.B. Herzschrittmacher) im Körper tragen, dieser Untersuchung nicht unterzogen werden dürfen. Die MRT dauert zumeist nicht länger als 20 bis 30 Minuten. Sie ist aufgrund der technischen Vorgänge relativ laut, so dass ein Hörschutz angeboten wird. Bei einigen Geräten ist die Untersuchungsröhre selbst recht eng, so dass gelegentlich ein Beklemmungsgefühl auftreten kann.

